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Image Klickbetrug Offizielle Zahlen zum Thema Klickbetrügerei gibt es zwar nicht, aber zurückhaltende 20% dürften es nach Expertenschätzungen schon sein. Jeder fünfte Click also ein Betrug?
Eine Zahl, die genauso wie auch weit höhere Schätzungen, welche hier und dort zu hören sind, im Bereich des Spekulativen bleiben werden. Denn mehr Licht ins Dunkel könnten allein die Paid Search Anbieter allen voran Google bringen. Diese aber verspüren (verständlicherweise) kaum ein Verlangen, Zahlen zu veröffentlichen. Für Werbetreibende bleibt daher nur darauf zu vertrauen, dass die Logfile-Analyse-Tools und die Kniffe der Betreiber einen ausreichenden Schutz vor Klick-Attacken bieten.

In Zeiten in denen auch die Werbebudgets strengen Effizienz- und Controllingkriterien unterliegen bleibt dabei aber ein etwas fader Beigeschmack. Click-Fraud wird daher wohl ein Dauerbrenner bleiben und mit jedem neuen Bericht über Klickbetrügereien wird ein weiteres Stück vom Vertrauen in das performancebasierte Geschäftsmodell abbröckeln. Anbieter von performance-basiertem Online-Marketing und allein auf dieses Geschäftsmodell spezialisierte Agenturen könnten mittelfristig Probleme bekommen.

Ungeachtet des tatsächlichen Ausmaßes sind Werbekunden nicht gut beraten, wenn sie sich allein und ausschließlich auf die Angebote und Analysen der Paid-Search-Anbieter verlassen. Die Entwicklung von präventiven Strategien gegen Klickbetrug oder neuer, innovativer Angebote im Bereich des Online-Marketings sind die besseren Alternativen. Ohne Agenturen, die genau diese strategische Beratung leisten, wird es daher auch in Zukunft nicht gehen, selbst wenn die Angebote von Google im Bereich des Paid-Search dies suggerieren wollen.

Nächste Woche mehr zu diesem Thema:
Machts’ gut und danke für die Kunden!
Passen Agenturen noch in das Geschäftsmodell von Paid-Search-Anbietern?”

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