Aufgewacht und mitgemacht



0,16% sind zuwendig. Eindeutig. Das geht gar nicht: Unrühmlich, schmählich, schwach. Nur 0,16% machen da mit? Da hat unser Leitmedium schon recht wenn es teasert:

Besonders viele Surfer scheinen sich an dem als “Mitmach-Internet” gepriesenen Web 2.0 nicht zu beteiligen. Eine Studie legt nahe, dass Webseiten und Online-Dienste die zu Interaktion aufrufen, meist nur zur Berieselung genutzt werden.

So, damit dürfte sich das Web 2.0 wohl erledigt haben.

Wie? In den letzten drei Jahren haben sich aber die Nutzerzahlen verdreifacht? Dann doch so viel ? Jetzt dachte ich aber…
Ach so, die meisten gucken nur und wollen nicht aktiv mitmachen? Hmm.
Wirklich knifflig: Seiten und Services mit jeder Menge Interaktionsmöglichkeiten, die schon jetzt zugkräftig sind, aber noch einiges an Entwicklungspotential besitzen?
Da würde ich auch sagen: Das wird nichts mehr. Dann lieber gleich Fernsehen.
Denn: Wenn schon Mitmach-Optionen – dann sollte jeder, aber bitteschön auch wirklich JEDER zum Mitmachen verdammt sein und interagieren “bis die Maus kollabiert” oder aber sofort alles abblasen und zurück auf die Couch – “lean-back” und Schluss mit dem Unfung.
Als erstes könnte ja unser “Leitmedium” seine Web 2.0 Features wieder abschalten – wenn doch eh’ alle nur gucken… ;-)

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