Aller Anfang ist leicht, wenn man nur will
von: A&B FACE2NET | 16. Mai 2007 | Kategorie: face2blog
Es ist schon so viel zum Thema Praktikum geschrieben worden, da fällt es schwer, nicht gleich ins Grundsätzliche zu gehen – schön auch bei Wikipedia zu lesen, woher der Begriff eigentlich kommt…
Reden wir mal aus der Praxis – aus Sicht eines Arbeitgebers ist es nicht immer leicht, die an sich selbst gestellten Anforderungen zu erfüllen. Und umgekehrt hat der oder die PraktikantIn nur eine ungefähre Vorstellung der eigenen Fähigkeiten, die für einen Einstieg ins Berufsleben nötig sind. Umso spannender ist es, in den gesamten letzten Jahren zu beobachten, was man erreichen kann, wenn beide Seiten nur wollen. Ausgangslage ist, jemanden neu ins Team zu holen, einen Anfänger/eine Anfängerin, den oder die man aufbauen und für unsere Ideen und Kunden begeistern kann.
Der oder die PraktikantIn studiert noch, hat einen oder zwei Nebenjobs und will nun einen Schritt weiter in Richtung Berufsleben gehen. Wir wissen nicht, wie sich die Person entwickelt und der oder diejenige weiß nicht, was es ihr bringt, sich bei uns einzusetzen, mitzuarbeiten, zu lernen.
Zugegeben, manchmal fehlt die Zeit, sich intensiv und jeden Tag um denjenigen oder diejenige zu kümmern, aber manchmal braucht es auch seine Zeit und die damit verbundene Ruhe, sich in das Team einzufügen. Da passt es schon. Man merkt schon, das Praktikum ist eine sensible Zeit für beide Seiten.
Es gilt am Ende von nicht länger als drei Monaten und regelmäßigen Beurteilungsgesprächen die richtige Entscheidung zu treffen.
Passt dieser Mensch zu uns, hat sie oder er Entwicklungspotenzial? Und umgekehrt fragt die- oder derjenige sich, ob dieser Job tatsächlich genau das ist, was man wollte. Gedanken wie: ich bin gar nicht so gut, wie ich dachte, sind gar nicht so selten. Unsere Erfahrungen in den vergangenen Jahren sind jedoch exzellent!
Eine gezielte, gute Auswahl einiger Weniger im Vorfeld ist das A und O. Der gute Lebenslauf zählt genauso wie die Sympathie. Und so fällt es auch leicht, den- oder diejenige zu unterstützen und aufzubauen, eben mit dem Anspruch, sich wirklich um diesen oder diese potenzielle/n neuen MitarbeiterIn kümmern zu wollen. Alle profitieren davon, bis hin zum Kunden. Das Team ist in sich gestärkt, es kommt Nachwuchs dazu und frischt die Strukturen auf, während die erfahrenen MitarbeiterInnen ihr Wissen weitergeben.
Bis auf wenige Ausnahmen haben wir alle Praktikanten und Praktikantinnen ins Team übernommen, über die Jahre ist ein guter und disziplinierter Zusammenhalt gewachsen. Ein Praktikum ist für uns „nur“ der Anfang einer Entwicklung, die wir positiv lenken und gestalten können – im besten Sinne für beide Seiten.
