Trend der Woche: Consumer Empowerment



Darüber, ob, und wenn ja wieviel, Gestaltungsmacht über die Marke beim Kunden liegen sollte, lässt sich ausgiebig diskutieren. Und selbst wenn der Wunsch, Kunden zu aktiven Botschaftern und gestaltenden Teilhabern an der Marke zu machen, in die Tat umgesetzt werden soll, ist keineswegs klar, welcher Weg und welche Maßnahmen zum Consumer Empowerment sinnvoll und zielführend sind.
Eine mögliche Maßnahme bietet die Firma Personavia ihren Kunden an. Über eine patentierte Gesichtserkennungssoftware, die es möglich macht, von lokal abgespeicherten oder auf Webseiten (z.B. flickr) eingestellten Fotos die Gesichter auszulesen, bietet sie personalisierte Mitmach-Kampagenen mit viralem Effekt an. Sicherlich ein kurzweiliger und lustiger Ansatz, seine Kunden zu “Werbestars” zu machen und so brand-awareness und Markennähe zu schaffen. Levis, HP oder Chevy haben diesen Weg auch bereits beschritten.
Für ein echtes Konzept von Consumer Empowerment ist eine einzelne virale Mitmach-Werbmaßnahme natürlich bei weitem nicht ausreichend. Eine Schwalbe macht eben noch keinen Sommer – auch nicht im Web 2.0.

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