Blog-Origami
von: A&B FACE2NET | 8. Juni 2007 | Kategorie: markentrends online
Was haben Origami und Blogs gemeinsam?
Nun, Origami, die japanische Kunst des Papierfaltens, ist eine echte Herausforderung: Wer als Origami-Künstler sein Geld verdienen möchte, muss wirklich ein Meister seines Faches sein.
Ein glaubwürdiges, unabhängiges Weblog zu führen, ist ebenfalls eine Herausforderung. Wer sein Geld erbloggen möchte, muss also auch ein Meister seines Faches sein.
Genau diese Meister des Bloggens sucht das schweizer Startup trigami. Trigami ist im Prinzip ein Marktplatz, auf dem Blogger und Werbetreibende zueinander finden sollen. Der Werbetreibende bietet an, für die Rezension eines Produktes in einem Blog zu bezahlen, unabhängig davon, ob die Rezension positiv oder negativ ausfällt. Trigami vermittelt zwischen Auftragegeber und Blogger und behält dafür eine 30-prozentige Provision.
Ein interessantes und – wie trigami selber sagt – polarisierendes Angebot.
Wie nicht anders zu erwarten, sind auch die Reaktionen in der Blogosphäre sehr unterschiedlich.
Diese letzte Sichtweise erscheint noch am Realistischsten. Nach Einnahmequellen für ein Blog zu suchen, muss mittlerweile nicht mehr unethisch sein – siehe Adical. Wenn Werbung (oder bezahlte Rezensionen) thematisch zum Blog passen, wenn der Autor das Produkt interessant findet und es für die Leser einen Mehrwert bringt, warum nicht? Der Author muss nicht um jeden Preis die ultimative Lobhudelei anbringen und gekennzeichnet ist der Beitrag obendrein.
Fazit: Richtiges Produkt im passenden Umfeld = interessante Option.
Sind diese Anforderungen jedoch nicht erfüllt, dann ist das Angebot mit einem gewissen Glaubwürdigkeitsproblem behaftet.



Darf ich mir den not-sonsored-Button mitnehmen?
Aber klar doch.