Weihnachtswichteln ohne Mutti



Weihnachtsfeiern: Ob Firma, Sportverein, Gewerkschaft, Familie oder Freundeskreis – alle wollen im Dezember vorweihnachtlich zusammenkommen. Und alle wollen das in der 51. Kalenderwoche tun. Da kann es leicht zu drei oder vier Weihnachtsfeier-Terminen in einer Woche kommen. Doch der Koordinationsstress früherer Adventstage ist Vergangenheit, dank Doodle.

Wer die Koordination des weihnachtlichen Wichtelns übernommen hat, legt auf doodle.de einfach einen kleinen Kalender an mit Tagen und Uhrzeiten zur Auswahl. Mailt den Link an alle Lieben (respektive Gewerkschaftsgenossen/Verwandten/ Vereinskameradinnen), jeder kreuzt an wann er kann, der am häufigsten gewählte Termin gewinnt.
Demokratisch. An Mehrheiten orientiert. Zeitgemäß. Praktisch.
Konkret: Wenn Vati, Tochter, Sohn, Oma, Opa, Onkel Horst und Tante Ilse den 4. Advent fürs Kekse essen präferieren, muss auf Mutti halt verzichtet werden, wenn sie dann nicht kann. Mutti gehört jetzt mal zur demokratischen Minderheit. Vielleicht zum ersten Mal. Wer weiß, was das bei ihr auslöst.

Bleibt nur noch eine Frage: Wieso haben die Doodle-Betreiber einen Namen für ihr kleines Tool gewählt, der so sehr an Google erinnert? Wollen sie einfach nur vom erfolgreichen Klang profitieren? Oder haben sie schon die Schlagzeile für die spätere Hochzeit im Blick?: „Google kauft Doodle – falls beide sich auf einen gemeinsamen Termin einigen können.“

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