Multiple Persönlichkeit im Web 2.0



“Sorry, that username has already been taken”. So’n Mist. Hatte ich doch gerade geglaubt, eine noch erinnerbare Variante meines sonst verwendeten Nicknames gefunden zu haben. Wieder nichts. Fünf Versuche, alle erfolglos. Will ich mich eigentlich wirklich dort registrieren, diese Frage ist inzwischen fast genauso wichtig wie die nach einem Nickname, der zu mir passt, der nicht zu albern, aber nicht zu langweilig klingt, der praktisch zu schreiben ist, den ich niemals vergesse (dann lieber das Passwort, aber das ist ein anderes Thema) – und vor allem: der noch nicht vergeben ist.

Fehlermeldung
Die Registrierungsqual ist ein chronisches Leiden. Entweder gibt es ein neues Portal zum Testen oder man wechselt den Mailaccount oder andere Dienste, um noch mal ganz neu anzufangen, was besseres zu probieren oder warum auch immer. Und jedes Mal dieses Eingabefeld “Benutzername”. Dann heißt es wieder ausprobieren. “Der Benutzername ist bereits vergeben”, sagt Mister Wong. Etwas ausführlicher ist die Antwort bei sevenload: “Der von Ihnen gewählte Benutzername ist leider bereits vergeben. Bitte wählen Sie einen anderen Benutzernamen, indem Sie ihn beispielsweise durch Anhängen einer Zahl variieren.”
Super, wenn man wenigstens wie bei youtube eine “check”-Funktion neben dem Eingabefeld für den Benutzernamen hat. Purer Luxus, dann muss man wenigstens nicht immer wieder Password und E-Mail für jeden Versuch neu eintragen.

Wie lange muss ich noch warten? Auf einen “Nickname-Checker” für all’ die Web 2.0 Anwendungen? Ein Tool, mit dem ich einzelne Communities auswählen und dann mit einem Klick prüfen kann, ob ich mich mit einer multiplen Persönlichkeit abfinden muss oder ob ich zufrieden bleiben darf mit meinem echten Ich und meinem zweiten, dem “anonymen Ich”.

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