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	<title>face2blog &#187; politiktrends online</title>
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	<description>Blog der Agentur A&#38;B FACE2NET GmbH</description>
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		<title>A&amp;B FACE2NET sponsort das PolitCamp09</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Apr 2009 08:46:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>A&#38;B FACE2NET</dc:creator>
				<category><![CDATA[Online Campaigning 09]]></category>
		<category><![CDATA[politiktrends online]]></category>

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		<description><![CDATA[PolitCamp09 ist eine Veranstaltung in Anlehnung an BarCamps, sogenannte "Unkonferenzen" auf denen das Web 2.0 thematisiert wird. Sie haben einen offenen und partizipativen Charakter, da Ablauf und Inhalte von den Teilnehmern selbst bestimmt werden. Genauer gesagt bedeutet es, dass die Vorträge und Diskussionsrunden (Sessions) erst am Morgen vor Ort koordiniert werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>PolitCamp09 ist eine Veranstaltung in Anlehnung an BarCamps, sogenannte &#8220;Unkonferenzen&#8221; auf denen das Web 2.0 thematisiert wird. Sie haben einen offenen und partizipativen Charakter, da Ablauf und Inhalte von den Teilnehmern selbst bestimmt werden. Genauer gesagt bedeutet es, dass die Vorträge und Diskussionsrunden (Sessions) erst am Morgen vor Ort koordiniert werden.<br />
<span id="more-294"></span><br />
Am 2. und 3. Mai 2009 werden nun mehr als 500 Experten und Interessierte erstmalig zusammentreffen, um das Thema Web 2.0 in Politik und Wahlkampf zu diskutieren. Das ist vor allem vor dem Hintergrund des letzten US-Online-Wahlkampfs und dem Superwahljahr 2009 von besonderem Interesse. <a href="http://www.a-b-face2net.de" target="_blank">A&amp;B FACE2NET </a>macht bereits den dritten Bundestagswahlkampf für die <a href="http://www.spd.de" target="_blank">SPD </a>in Folge und unterstützt/sponsort diesen konstruktiven und überparteilichen Austausch zwischen Internetexperten, Wissenschaftlern sowie Kommunikationsstrategen, Politikern und Internetnutzern. Weitere Informationen gibts unter <a href="http://politcamp09.de" target="_blank">http://politcamp09.de/</a></p>
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		<title>Vernetz Dich!</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Oct 2007 11:40:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>A&#38;B FACE2NET</dc:creator>
				<category><![CDATA[politiktrends online]]></category>

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		<description><![CDATA[ 
Pünktlich zum Bundesparteitag konnten wir für unseren Kunden &#8211; den SPD Parteivorstand &#8211; am Freitag ein äußerst spannendenes Projekt in das Internet &#8220;entlassen&#8221;. Die neue Online Community meineSPD.net steht ab sofort nicht nur allen Parteimitgliedern offen, sondern wird sich Stück für Stück zu einer politischen Diskussionplattform im Netz entwickeln. Noch sind nicht alle Features [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> <img src="http://www.face2blog.de/wp-content/2007/10/spd2.jpg" alt="SPD Community" height="103" width="450" /></p>
<p>Pünktlich zum Bundesparteitag konnten wir für unseren Kunden &#8211; den SPD Parteivorstand &#8211; am Freitag ein äußerst spannendenes Projekt in das Internet &#8220;entlassen&#8221;. Die neue Online Community <a href="http://www.meinespd.net">meineSPD.net</a> steht ab sofort nicht nur allen Parteimitgliedern offen, sondern wird sich Stück für Stück zu einer politischen Diskussionplattform im Netz entwickeln. Noch sind nicht alle Features und Funktionen freigeschaltet, aber bereits jetzt unsere Empfehlung: Anmelden, testen, dabeisein! &#8211;  so wie bereits über 5.000 User seit letztem Freitag.</p>
<p><img src="http://www.face2blog.de/wp-content/2007/10/spd1.jpg" height="233" width="350" /></p>
<p><a href="http://www.face2blog.de/wp-content/2007/10/spd1.png" class="imagelink" title="Vernetzt dich!"><br />
</a></p>
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		<title>Obamas unfreiwilliger Partisanenwahlkampf und sein heimlicher Gewinner</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Mar 2007 18:23:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>A&#38;B FACE2NET</dc:creator>
				<category><![CDATA[politiktrends online]]></category>

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		<description><![CDATA[
Amerika regt sich auf und Spiegel Online stürzt sich drauf: Der ach so nette Barack Obama, der doch für einen neuen, versöhnlichen Politikstil stehen will, wird mit einem Video in Verbindung gebracht, das Hillary Clinton mit Orwell&#8217;s Big Brother in Verbindung bringt. Gar nicht korrekt sowas. Und ganz schön viele Verbindungen. Was ist da also [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="imagelink" title="Zero Assignment" href="http://www.face2blog.de/wp-content/2007/03/hillary.jpg"><img id="image155" alt="Zero Assignment" src="http://www.face2blog.de/wp-content/2007/03/hillary.jpg" align="right" /></a></p>
<p>Amerika regt sich auf und <a title="Link zum Artikel bei Spiegel online" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,473303,00.html" target="_blank">Spiegel Online</a> stürzt sich drauf: Der ach so nette Barack Obama, der doch für einen neuen, versöhnlichen Politikstil stehen will, wird mit einem Video in Verbindung gebracht, das Hillary Clinton mit Orwell&#8217;s Big Brother in Verbindung bringt. Gar nicht korrekt sowas. Und ganz schön viele Verbindungen. Was ist da also passiert?<span id="more-157"></span></p>
<p>Einer von Obamas Onlineberatern, Phillip de Vellis, nimmt den <a href="http://www.youtube.com/watch?v=R706isyDrqI" target="_blank">legendären Apple-Spot von 1984</a> und baut Hillary Clinton mit ihrer <a title="Link zu Hillary Clintons Online-Videos" href="http://www.hillaryclinton.com/video/" target="_blank">&#8220;Start a conversation&#8221;-Videoansprache</a> ein. Diesen postet er anonym auf <a title="Link zum Video auf Youtube" href="http://www.youtube.com/watch?v=6h3G-lMZxjo" target="_blank">Youtube</a> und schickt ein paar E-Mails durch die Gegend. Irgendwann hat der Film fast 2 Millionen Views und die halbe Welt rätselt, wer dahinter steckt. Schließlich <a href="http://www.huffingtonpost.com/phil-de-vellis-aka-parkridge/i-made-the-vote-differen_b_43989.html">äußert er sich in der Huffington Post</a> und gibt zu, dass er es war, aber Obama und sein Stab nichts davon wussten.</p>
<p>Dennoch ist die Geschichte natürlich ein gefundenes Fressen für die politischen Kommentatoren, die sich hämisch auf Obama stürzen und seinen ausgleichenden Politikstil auf den schlammigen Boden der politischen Kampagnen abstürzen sehen wollen. Aber das Video ist nicht nur genial produziert und perfekt platziert, sondern hat auch einen durchaus treffenden kulturellen Subtext. Obama wird es auf gar keinen Fall schaden, im Gegenteil, denn das ist genau die Art von viralem Partisanenwahlkampf, die erfolgreich ist.</p>
<p><img id="image155" alt="Apple1984" src="http://www.face2blog.de/wp-content/2007/03/apple1984.jpg" align="right" /></p>
<p>Der Clip benutzt den Mac-Spot von 1984 und transportiert so das kulturelle Schema von junger Unabhängigkeit (Apple) gegen Big Business (IBM, Microsoft). Die Big-Brother-Verbindung ist peripher und wird nur indirekt zitiert. Dass er in so kurzer Zeit so oft gesehen wurde, spricht nicht nur für seinen Unterhaltungswert und seine kulturelle Einbettung, sondern vor allem für die Kampagnenfähigkeit von de Vellis.</p>
<p><a class="imagelink" title="Obama 1984"><img id="image156" alt="Obama 1984" src="http://www.face2blog.de/wp-content/2007/03/obama1984.jpg" align="right" /></a></p>
<p>Dem Vorwurf, die Demokraten seien nicht bissig genug und zu nett, wird hier ein Gegenbeweis geliefert. So positioniert sich Obama nicht nur gegen Clintons, vom US-Establishment überlegen finanzierten Vorwahlkampf, sondern auch gleich als echte, frische (und durchaus auch mal aggressive) Alternative für das Präsidentenamt. Er mobilisert seine Anhänger und nötigt seinen Gegnern Respekt ab. Einzig die unentschiedenen Wähler in der Mitte werden sich von der Medienhysterie beeindrucken lassen. Aber das tun sie bis einen Tag vor der Wahl, zur Zeit spielen die überhaupt keine Rolle. Im Augenblick geht es um die eigene Basis und die wird hier geeint.</p>
<p>Das Schöne am Partisanenwahlkampf ist: Obama kann sich davon offiziell distanzieren und sogar behaupten, sein Wahlkampfteam &#8220;hätte gar nicht die Mittel, um so etwas zu produzieren&#8221;. Klar, weil sie viel weniger Spenden bekommen als Clinton. Got it?</p>
<p>Man kann keinen Wahlkampf gewinnen, wenn man nur nett ist. Und gegen Clinton kann man nur gewinnen, wenn die Maschinerie dahinter demaskiert wird und Obama sich immer wieder als echt und neu darstellt.</p>
<p>Der wahre Gewinner aber ist de Vellis. Sein Kopf ist gerollt, aber er wird berühmt. Viele neue Jobs sind ihm sicher. Alles richtig gemacht, also.</p>
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		<title>Crowdsourcing in der politischen Kommunikation</title>
		<link>http://www.face2blog.de/index.php/politiktrends-online/trend-crowdsourcing/</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Feb 2007 19:39:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>A&#38;B FACE2NET</dc:creator>
				<category><![CDATA[politiktrends online]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Begriff &#8220;Crowdsourcing&#8221; wurde geprägt durch einen Artikel von Jeff Howe in der Zeitschrift &#8220;Wired&#8221; und bezeichnet die Auslagerung von Aufgaben (Outsourcing) an die große Schar von Amateuren (crowd) im Internet, die diese in ihrer Freizeit gegen Entgelt erledigen.
Hintergrund der Entwicklung
Durch intelligente Plattformen im Internet können sich Leute mit freier Zeit und Interesse an kleinen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Begriff &#8220;Crowdsourcing&#8221; wurde geprägt durch einen Artikel von Jeff Howe in der Zeitschrift &#8220;<a title="Link zu Wired" href="http://www.wired.com/wired/archive/14.06/crowds.html" target="_blank">Wired</a>&#8221; und bezeichnet die Auslagerung von Aufgaben (Outsourcing) an die große Schar von Amateuren (crowd) im Internet, die diese in ihrer Freizeit gegen Entgelt erledigen.</p>
<p><strong>Hintergrund der Entwicklung</strong><br />
Durch intelligente Plattformen im Internet können sich Leute mit freier Zeit und Interesse an kleinen Nebentätigkeiten in großer Zahl einfach und unabhängig von Ort und Zeit beteiligen. So können Organisationen brach liegende Potenziale erschließen und im Vergleich zur Eigenleistung oder dem Bezug von kommerziellen Anbietern erhebliche Kosten einsparen. Beschleunigt wird die Entwicklung dadurch, dass professionelle Werkzeuge wie Computer, Kameras und Software heutzutage auch für Amateure verfügbar und erschwinglich geworden sind.<br />
<span id="more-131"></span><strong><br />
Anforderungen: Fünf Regeln für Crowdsourcing<br />
</strong>Jeff Howe formuliert folgende fünf Regeln für das Crowdsourcing:<br />
1. Die Masse ist auf der ganzen Welt verteilt, daher müssen die Aufgaben in Telearbeit erledigt werden können.<br />
2. Die freien Zeitfenster der Masse sind klein, daher müssen Aufgaben in Teilaufgaben zerlegt werden, damit sie in etwa einer halben Stunde erledigt werden können.<br />
3. Die Masse ist reich an Spezialisten.<br />
4. Die Masse liefert überwiegend unbrauchbare Ergebnisse. Neue Plattformen schaffen keine neuen Talente, sie können aber helfen diese zu finden. Durch Filtermechanismen kann man die Spreu vom Weizen trennen.<br />
5. Die Masse findet die besten Sachen. Die Bewertung der Ergebnisse durch die Masse selbst liefert den besten Filter.</p>
<p><strong>Hobbytüftler als Entwicklungsingenieure<br />
</strong>Große Konzerne beschäftigen jeweils tausende Wissenschaftler in ihren Forschungs- und Entwicklungsabteilungen und haben dennoch mehr ungelöste Probleme denn je, vor allem im technisch-naturwissenschaftlichen Bereich. Diese hochkomplexen und anspruchsvollen Aufgaben werden auf Websites wie <a title="Link to Innocentive" href="http://de.innocentive.com/" target="_blank">InnoCentive</a> oder <a title="Link zu NineSigma" href="http://www.ninesigma.net/" target="_blank">NineSigma</a> zur Lösung durch das Heer der Hobbytüftler und Garagenbastler ausgeschrieben. Die registierten &#8216;Problemlöser&#8217; (&#8221;solvers&#8221;) können sich dann ein spannendes Problem aussuchen und an einer Lösung tüfteln. Das kann sehr zeitaufwändig sein und wird mit einer hohen Prämie (10.000-100.000 US-Dollar) von den Auftraggebern (&#8221;seekers&#8221;) belohnt.</p>
<p><a class="img-right" title="Screenshot Innocentive" href="http://www.face2blog.de/wp-content/2007/02/crowdsourcing_innocentive.gif"><img id="image132" alt="Screenshot Innocentive" src="http://www.face2blog.de/wp-content/2007/02/crowdsourcing_innocentive.thumbnail.gif" align="right" /></a>Knapp ein Drittel der ausgeschriebenen Probleme wurde durch die Vielfalt der Geister bereits gelöst. Die &#8216;Hinterhof-Wissenschaftler&#8217; sind auffallend häufig in Bereichen erfolgreich, in denen sie über keine formale Expertise verfügen &#8211; gerade diese &#8220;weak ties&#8221; machen das Netzwerk so wertvoll.</p>
<p><strong>Heimarbeit für Alle</strong><br />
Einen anderen Ansatz verfolgt der <a title="Link zu Amazon Mechanical Turk" href="http://www.mturk.com/mturk/welcome" target="_blank">Amazon Mechanical Turk</a>. Der Name des Dienstes spielt auf den „Schachtürken“ an &#8211; einen Schachroboter, der 1769 von Wolfgang von Kempelen gebaut wurde und in ganz Europa für großes Aufsehen sorgte, nicht zuletzt durch Siege gegen Friedrich II. und Napoleon. Im Inneren war jedoch ein Mensch versteckt, es wurde den Schachspielern und Zuschauern also nur vorgegaukelt, dass die Maschine selbstständig Schach spielen könne (daher auch der umgangssprachliche Ausdruck &#8220;etwas türken&#8221;).</p>
<p><a class="img-right" title="Screenshot Amazon Mechanical Turk" href="http://www.face2blog.de/wp-content/2007/02/crowdsourcing_mturk.gif"><img id="image133" alt="Screenshot Amazon Mechanical Turk" src="http://www.face2blog.de/wp-content/2007/02/crowdsourcing_mturk.thumbnail.gif" align="right" /></a>Dieser Logik folgend, werden beim Amazon Mechanical Turk so genannte HITs (Human Intelligence Tasks) ausgeschrieben: relativ anspruchslose Aufgaben, die aber maschinell nur sehr schwer zu lösen sind, wie z.B. die Transkription von Sprachaufzeichnungen, die Identifikation von Personen und Objekten auf Fotos, einfache Recherchen oder das Texten kurzer Produktbeschreibungen.</p>
<p>Das gewünschte Ergebnis ist klar definiert und die Entlohnung recht gering &#8211; von wenigen Cent bis ein paar Dollar. Über eine technische Schnittstelle (API) können Unternehmen ihre Systeme mit dem Mechanical Turk einfach koppeln.</p>
<p><strong>Crowdsourcing in der politischen Kommunikation</strong><br />
In Deutschland wird bei einer Entlohnung der Aufgaben die Grenze zur Schwarzarbeit schnell überschritten. Crowdsourcing bietet sich daher hierzulande vor allem für die elektronische Organisation von Aufgaben für ehrenamtliche Unterstützer aus der Basis und engagierte Bürger an, nicht nur im Wahlkampf. Wichtigste Vorraussetzungen sind die Schaffung einer geeigneten Plattform und die Entwicklung klarer Aufgabenstellungen.</p>
<p>Mehr zum Thema auch via <a title="Link to Crowdsourcing bei Basic Thinking" href="http://www.basicthinking.de/blog/2007/02/11/was-ist-crowdsourcing/" target="_blank">Basic Thinking<br />
</a></p>
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		</item>
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		<title>Sozialstaats-Simulationen als spielerische Darstellungen</title>
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		<pubDate>Tue, 16 May 2006 16:53:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>A&#38;B FACE2NET</dc:creator>
				<category><![CDATA[politiktrends online]]></category>

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		<description><![CDATA[Staatsprozesse in einer Simulation darzustellen, ist hoch-komplex, aber spannend. Mit Hilfe von Informationstechnik können dem Benutzer „Stellschrauben“ an die Hand gegeben werden, die im klaren Aktion-Reaktion-Schema Zusammenhänge deutlich machen. Das kann nie perfekt sein und hat immer spezifische Schwächen, dennoch lohnt ein Blick auf ein paar interessante Ansätze. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Staatsprozesse in einer Simulation darzustellen, ist hoch-komplex, aber spannend. Mit Hilfe von Informationstechnik können dem Benutzer „Stellschrauben“ an die Hand gegeben werden, die im klaren Aktion-Reaktion-Schema Zusammenhänge deutlich machen. Das kann nie perfekt sein und hat immer spezifische Schwächen, dennoch lohnt ein Blick auf ein paar interessante Ansätze.<br />
<span id="more-77"></span><br />
<strong>PC-Spiele </strong><br />
Als erstes versuchten sich Spiele auf diesem Gebiet wie<br />
1. <a href="http://www.lilback.com/civilization/">Civilization </a><br />
Hier musste man die gesamte Menschheitsgeschichte nachzeichnen, Erfindungen machen, Kriege führen und das Volk bei Laune und Wachstum halten. Hoher Suchtfaktor.<br />
2. <a href="http://www.microprose.com/gamesdesign/gamespage/backproducts/backproductpages/colonization.html">Colonization</a><br />
Ähnelt Civilization, aber fokussiert die Jahre 1500 to 1800 in den USA:  Entdeckung, Eroberung und Entwicklung der &#8220;Neuen Welt&#8221; mit allen Konsquenzen.</p>
<p>3. Und natürlich <a href="http://www.maxis.com/games/simcity/index.html">Simcity</a><br />
Muss man wohl nichts mehr zu sagen.</p>
<p>Alle Spiele sind so genannte “Simulationen”, d.h. sie versuchen einen realen Aspekt der Welt abstrahiert wieder zu geben.<br />
Insead hat eine schöne <a href="http://www.insead.fr/CALT/Encyclopedia/Education/Advances/games.html">Linksammlung zu vielen Simulationen</a>, v.a. aus dem Wirtschaftsblickwinkel (monetär ist ja auch am leichtesten zu simulieren) </p>
<p><strong>Online-Anwendungen</strong><br />
Die Stadt Hamburg hat vor kurzem mit dem <a href="http://www.hamburg-haushalt.de/demos.php?view=infopage&#038;id_page=32&#038;menucontext=Planer">Haushaltsplaner</a> Aufsehen erregt. Bürger können einen eigenen Haushaltsentwurf erstellen, dabei müssen sie ein Gesamtvolumen verteilen. </p>
<p>Auch für New York gibt es so etwas wie eine <a href="http://www.gothamgazette.com/budgetgame/ ">Budgetsimulation</a></p>
<p>Und noch einen Schritt weiter und wahrscheinlich das Komplexeste im Web, (leider auch sehr hässlich..) ist der Versuch, das gesamte <a href="http://www.budgetsim.org/nbs/">US-Budget zu simulieren</a>.<br />
Interessant und vielleicht etwas merkwürdig bei diesem Projekt ist, dass es zwar sehr gut verlinkt ist, man aber nicht genau herausbekomt, wer eigentlich dahinter steht.<br />
Ist es das <a href="http://www.nathannewman.org/EDIN/.aboutccer.html">Center for Community Economic Research (CCER)</a> der UC Berkley oder das <a href="http://www.nathannewman.org/EDIN/">Economic Democracy Information Network</a>? Oder die Organisation <a href="http://agendaforjustice.org/">Agenda for Justice</a> fast immer taucht der Name <a href="http://www.nathannewman.org/">Nathan Newman</a> auf, der für das <a href="http://www.progressivestates.org/">Progressive States Network</a> arbeitet.</p>
<p><strong>Wissenschaft</strong><br />
Generell ist die Idee, Staatsprozesse informationstechnisch abzubilden, ein ganz eigener interdisziplinärer Wissenschaftszweig zwischen Informatik, Soziologie, Politik und Wirtschaft. Das <a href="http://jasss.soc.surrey.ac.uk/JASSS.html">Journal of Artificial Societies and Social Simulation</a> beschäftigt sich sehr fokussiert mit dem Thema</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Jeder kennt jeden &#8211; Social Software erleichtert die Kontaktpflege</title>
		<link>http://www.face2blog.de/index.php/politiktrends-online/jeder-kennt-jeden-social-software-erleichtert-die-kontaktpflege/</link>
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		<pubDate>Tue, 11 Apr 2006 16:27:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>A&#38;B FACE2NET</dc:creator>
				<category><![CDATA[politiktrends online]]></category>

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		<description><![CDATA[Zu den meistgesuchten Begriffen des letzten Jahres im Internet gehört &#8220;Orkut&#8221;: 2.370.000 Treffer liefert eine Anfrage. Dahinter verbirgt sich eine Art digitaler Kontaktbörse, deren Mitgliedschaft auf Einladung erfolgt. Nach der Aufforderung zur Teilnahme, gibt es die Möglichkeit, umfangreiche persönliche Daten zu hinterlegen, so dass sich Gleichgesinnte finden können &#8211; ein Netzwerk entsteht. Bisher nutzen den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zu den <a href="http://www.heise.de/newsticker/result.xhtml?url=/newsticker/meldung/67626&#038;words=Orkut%20orkut" target="_blank">meistgesuchten Begriffen des letzten Jahres</a> im Internet gehört &#8220;Orkut&#8221;: 2.370.000 Treffer liefert eine Anfrage. Dahinter verbirgt sich eine Art <a href="https://www.orkut.com" target="_blank">digitaler Kontaktbörse</a>, deren Mitgliedschaft auf Einladung erfolgt. Nach der Aufforderung zur Teilnahme, gibt es die Möglichkeit, umfangreiche persönliche Daten zu hinterlegen, so dass sich Gleichgesinnte finden können &#8211; ein Netzwerk entsteht. Bisher nutzen den von Google-Mitarbeitern entwickelten Dienst überwiegend Brasilianer &#8211; ca. acht Millionen im Vergleich zu nur 5.000 deutschen Nutzern. Hierzulande bekannter ist zum Beispiel <a href="http://www.stayfriends.de/" target="_blank">Stayfriends.de</a>, ein Portal mit dem erklärten Ziel, via Abschlussjahrgang ehemalige Schulfreunde zu finden. Eine Einladung ist dort nicht nötig, jeder kann seine Daten selbst hinterlegen.<span id="more-69"></span></p>
<p><strong>Business as un-usual: Geschäftspartnersuche im Internet</strong><br />
<a class="img-right"><img src="/wp-content/openbc.jpg" width="180" height="111" alt="Screenshot openBC" title="openBC" /></a> Nicht nur Freundschaften können neu gefunden oder wieder entdeckt werden &#8211; auch für Geschäftspartner wird das Prinzip der sozialen Netzwerke in einer mobilen Gesellschaft interessant. Bestes Beispiel ist der im Oktober 2003 gegründete <a href="https://www.openbc.com/" target="_blank">Open Business Club (OpenBC)</a>, der nach eigenen Angaben inzwischen bereits über 800.000 registrierte Nutzer zählt. Die Idee des Portals ist die digitale Umsetzung des Prinzips &#8220;jeder kennt jeden über sechs Ecken&#8221;, das der Harvard-Psychologe Stanley Milgram bereits 1967 proklamierte. Heute scheint es, als könne er richtig liegen. Jeder Nutzer gibt an, mit wem und wie er sonst in Verbindung steht &#8211; Rubriken dafür sind u.a. &#8220;Branche&#8221;, &#8220;derzeitige&#8221; und &#8220;bisherige Firma&#8221;, &#8220;Hochschulen&#8221; und &#8220;Organisationen&#8221;. So kann sich herausstellen, dass der Freund des Bekannten eines ehemaligen Kommilitonen idealer neuer Geschäftskollege wäre. Auf der Plattform gibt es bereits einen Bereich mit &#8220;Success Stories&#8221; eingerichtet, in dem über neu vermittelte Kunden oder  Mitarbeiter berichtet wird. Finden kann man sich auch über die Rubriken &#8220;Ich suche&#8221; und &#8220;ich biete&#8221; sowie über die über 2000 Gruppen. Diese sind wiederum unterteilt in Bereiche wie &#8220;Politik und Gesellschaft&#8221;, &#8220;Alumni&#8221; oder &#8220;Freizeit und Sport&#8221;. Das Anlegen einer Gruppe in den einzelnen Foren bleibt den Usern überlassen.<br />
Die neuen Kontaktbörsen entsprechen damit exakt der Philosophie des Web 2.0. &#8211; Partizipation schafft Mehrwert!</p>
<p><strong>Missbrauch-Gefahr</strong><br />
Doch es gibt auch kritische Stimmen. So kann der Missbrauch der eigenen Kontakte in offenen Netzwerken nicht ausgeschlossen werden. Nicht gesagt ist außerdem, dass das Verhältnis zwischen Nutzern, die etwas anzubieten haben und denen, die etwas suchen, ausgewogen ist. Und auch wenn ein gewisser Vertrauensvorschuss durch den gemeinsamen Bekannten um sechs Ecken gegeben sein mag &#8211; reale Treffen können nicht ersetzt werden. Um die Weitergabe der eigenen Kontakte einzudämmen, hat <a href="https://www.linkedin.com/" target="_blank">LinkedIn</a>, amerikanisches Pendant zu OpenBC, das Konzept modifiziert. So muss sich der Kontaktsuchende zunächst durch die Person, über die er den Kontakt gefunden hat, empfehlen lassen. </p>
<p><strong>Der Netzwerkansatz in Gesellschaft und Politik</strong><br />
Die Idee des Netzwerkansatzes stößt inzwischen auch bei gesellschaftlichen Akteuren auf Interesse. Erst im November 2005 hat sich der <a href="http://www.socialbc.de/de/node/90" target="_blank">Social Business Club (SocialBC)</a> unter dem Motto &#8220;Business with responsibility&#8221; gegründet &#8211; sehr zum Ärger von OpenBC, dessen Betreiber aufgrund der Namensanlehnung eine <a href="http://www.politik-digital.de/edemocracy/netzkultur/sdomeyer_sbc051208.shtml" target="_blank">Abmahnung</a> schickten. Der Club möchte Social Networking, Online Marketing und Corporate Social Responsibility (CSR) zusammenführen. Vernetzt werden nicht nur internetaffine soziale Menschen, auf der Plattform sammeln die Nutzer auch Spenden, die sie per Abstimmung vergeben.<br />
Keine Frage: Auch für politische Parteien bergen derartige Technologien Potenziale. Das gilt insbesondere für Mitglieder-Communities. Waren diese zumeist herkömmliche Login-Bereiche, mit speziellen Informationen und Downloads, so könnten sie künftig auch Vernetzungs- und Kontaktmöglichkeiten für die Mitglieder untereinander bieten. Allerdings gilt es die Ziele derartiger Netzwerk-Konzepte klar zu definieren: Geht es um eine etwas elaboriertere Suchfunktion oder soll die Meinungsbildung an der Basis angeregt werden &#8211; mit der Notwendigkeit für entsprechende Responsekanäle? Denkbar ist etwa auch, temporäre Communities speziell zu Wahlkampfzeiten oder zu bestimmten thematischen Anlässen zu bilden. Man darf gespannt sein, wie die politischen Parteien den Social Networking Gedanken im Internet umsetzen.</p>
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		<title>Social Bild- und Link-Management im politischen Campaigning</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Mar 2006 12:23:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>A&#38;B FACE2NET</dc:creator>
				<category><![CDATA[politiktrends online]]></category>

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		<description><![CDATA[Flickr und Del.icio.us gehören zu der Gruppe der Social Software Anwendungen, über die im Zuge des &#8220;Web 2.0&#8243;-Hypes soviel geschrieben wird. Diese Anwendungen befähigen Nutzer, über das Internet gemeinsam zu arbeiten. Es sind Webanwendungen, die aufgrund ihres kostenlosen und guten Services sehr schnell viele Nutzer gewinnen konnten. Nebenbei sind beide inzwischen von Yahoo gekauft worden, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="img-right"><img src="/wp-content/logos.jpg" width="180" height="180" alt="Logos Flickr und del.icio.us" title="Logos Flickr und del.icio.us" /></a><a href="http://flickr.com/" target="_blank">Flickr</a> und <a href="http://del.icio.us/" target="_blank">Del.icio.us</a> gehören zu der Gruppe der Social Software Anwendungen, über die im Zuge des &#8220;Web 2.0&#8243;-Hypes soviel geschrieben wird. Diese Anwendungen befähigen Nutzer, über das Internet gemeinsam zu arbeiten. Es sind Webanwendungen, die aufgrund ihres kostenlosen und guten Services sehr schnell viele Nutzer gewinnen konnten. Nebenbei sind beide inzwischen von Yahoo gekauft worden, dem das Thema Social Software gut in die Expansionsstrategie passt.<br />
<span id="more-65"></span><br />
<strong>Flickr &#8211; Fotos im Netz verwalten</strong><br />
<a href="http://flickr.com/" target="_blank">Flickr</a> ist ein Fotospeicherdienst, der vor allem durch seine einfache Benutzerführung und seine vielen interaktiven Möglichkeiten besticht. Kostenlos kann eine bestimmte Datenmenge pro Monat in einen <a href="http://flickr.com/" target="_blank">Flickr</a>-Account geladen werden und die Bilder werden online mit Kategorien (Tags) und Beschreibungen versehen. Sie stehen dann im Internet als Galerie und in verschiedenen Größen zur Verfügung. Jedes Bild hat eine eigene Adresse, kann von anderen <a href="http://flickr.com/" target="_blank">Flickr</a>-Nutzern kommentiert und verlinkt und in andere Webseiten (insbesondere Weblogs) exportiert werden.</p>
<p><strong>Del.ici.ous &#8211; Online Lesezeichen teilen</strong><br />
<a href="http://del.icio.us/" target="_blank">Del.icio.us</a> ist eine webbasierte Verwaltung von Lesezeichen. Diese waren lange Zeit nur lokal auf dem Computer zu archivieren und nicht per Internet zu erreichen. <a href="http://del.icio.us/" target="_blank">Del.icio.us</a> erlaubt es, ein Konto anzulegen und ganz einfach per Klick Links abzuspeichern. Diese kann man mit verschiedenen Kategorien versehen und so später leicht auf der Weboberfläche wieder finden. Das Besondere an <a href="http://del.icio.us/" target="_blank">Del.icio.us</a> ist aber die soziale Komponente: Man kann per Klick herausfinden, welche Links andere Nutzer unter denselben Kategorien gespeichert haben und Nutzer finden, die dieselben Links bookmarken. <a href="http://del.icio.us/" target="_blank">Del.icio.us</a> wird so auch zu einer neuen Landkarte des Internets, die es ermöglicht, Websites fernab von Suchmaschinen und Katalogen zu finden. Eine Karte, die von den Nutzern selber gezeichnet wird.</p>
<p><strong>Verwendung im politischen Campaigning</strong><br />
Der Fotodienst <a href="http://flickr.com/" target="_blank">Flickr</a> findet seine Verwendung in politischen Kampagnen in der Dokumentation von Aktionen, insbesondere regionaler Aktionen und Interventionen. Regionale Akteure verknüpfen sich über das Internet und erfahren beispielsweise über ein Weblog von aktuellen Aktionen inklusive optischer Eindrücke per <a href="http://flickr.com/" target="_blank">Flickr</a>.<br />
<a href="http://del.icio.us/" target="_blank">Del.icio.us</a> dient eher der Webbeobachtung: Viele Webseiten (offizielle, private, neutrale, von Parteien, Personen und Medien) können gemeinsam beobachtet werden, um keine aktuelle Entwicklung zu verpassen und immer schnell reagieren zu können.</p>
<p>Zwei Beispiele dafür, wie sich Social Software Anwendungen wunderbar als strategische Hilfsmittel in politische Kampagnen integrieren lassen.</p>
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		<title>Campaiging 2010: Mobile Inhalte</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2006 08:01:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>A&#38;B FACE2NET</dc:creator>
				<category><![CDATA[politiktrends online]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine politische Nachricht für jeden Ort
Vieles spricht dafür, dass die Bedeutung mobiler Kommunikation in all seinen Facetten auch in Zukunft weiter steigen wird. Arbeiten, Unterhaltung, Bildung – auf mobilen Geräten, ortsunabhängig, jederzeit verfügbar. Wie wird die verstärkte Nutzung die politische Landschaft und den Umgang der Parteien mit ihren Mitgliedern und Wählern beeinflussen?

Kosten im Blick
Eine wichtige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><font color="#40839E">Eine politische Nachricht für jeden Ort</font></strong><br />
<a class="img-right"><img src='/wp-content/campaigning_mobil.gif' alt='' /></a>Vieles spricht dafür, dass die Bedeutung mobiler Kommunikation in all seinen Facetten auch in Zukunft weiter steigen wird. Arbeiten, Unterhaltung, Bildung – auf mobilen Geräten, ortsunabhängig, jederzeit verfügbar. Wie wird die verstärkte Nutzung die politische Landschaft und den Umgang der Parteien mit ihren Mitgliedern und Wählern beeinflussen?<br />
<span id="more-39"></span><br />
<strong><font color="#40839E">Kosten im Blick</font></strong><br />
Eine wichtige Determinante dürften die Kosten sein. Mobiles Zugreifen auf Daten ist (noch) mit wesentlich höheren Kosten verbunden als das Surfen im Internet. Dem Benutzer wird zumeist die Menge der übertragenen Daten abgerechnet. Inhalte werden sich daran orientieren müssen. Aufwendige Werbespots werden sich die Nutzer wohl eher im Internet und TV anschauen als auf ihren mobilen Endgeräten.<br />
Inzwischen steht den Nutzern eine Fülle von Geräten zur Verfügung, mit denen sich Inhalte mobil abrufen lassen: Handies, Smartphones, Organizer, Pocket und Tablet – PCs und Laptops haben unterschiedlichste Darstellungsweisen und technische Spezifikationen – Standards für Inhalte müssen sich hier erst noch bilden.</p>
<p><strong><font color="#40839E">mobiles Web</font></strong><br />
Erste Schritte in Richtung politischer Kommunikation ist die Darstellung von Webinhalten auf mobilen Geräten. Seiten werden so konzipiert, dass sie auch hier funktionieren. Kommunikationsanbieter werden Profile sammeln, Umfragen anbieten und weiter Kontakte verkaufen. Die Menschen werden die erweiterten Kommunikationsmöglichkeiten nutzen, z.B. kleine Geschichten und Comics verschicken. Politische Satire als Negative Campaigning wird populär.<br />
Interessant hierbei erscheint auch das Verknüpfen von Ort und Information. Wo befindet sich das Gerät und welche Informationen erscheinen sinnvoll? So wie Stadtpläne und Veranstaltungshinweise mit dem Ort per GPS verknüpft werden, könnte dies auch für politische Informationen geschehen – „Der Wald in dem sie sich befinden, wurde aufgrund der Waldschutznovelle von 2005 geschützt. Sonst wäre er einem Immobilienprojekt zum Opfer gefallen“. Durch die Fähigkeit zur Interaktivität können so Meinungen und Trends besser erforscht werden. „Fühlen Sie sich durch den Anblick der Windkraftwerke im Norden gestört?“</p>
<p><strong><font color ="#40839E"> Dialog</font></strong><br />
Sicher wird sich durch die mobile Nutzung die Bedeutung von Emails noch vergrößern. Die Menge der mobil verschickten Nachrichten wird steigen. Daher auch ihre Bedeutung für die politische Kommunikation – Email wird das wichtigste, plattformübergreifende Kommunikationsmedium der Parteien mit ihren Mitgliedern, den freiwilligen Unterstützerinnen und den Wählern. Das Verwalten und Generieren von Wählerprofilen, die gezielte Ansprache von Personen und Gruppen zu bestimmten Themen wird auch durch die zunehmende Mobilisierung der Kommunikation weiter an Bedeutung gewinnen.</p>
<p>Vor allen Dingen wird die mobile Kommunikation die Arbeit innerhalb von Organisationen beeinflussen, insbesondere in wissensintensiven Feldern. Arbeitsabläufe werden ortsunabhängig verknüpft, komplexe Informationen können schnell übertragen und multimedial dargestellt werden. Das Lernen wird sich weiter verändern, modularer und multimedialer werden. So wie der Ingenieur den Bauplan samt Diagnose auf seinem Gerät angezeigt bekommt, können politisch aktive Menschen noch mehr Kontakte pflegen und verwalten und sich nützliches Wissen schneller aneignen. Das Adressbuch befindet sich im mobilen Organizer und die Hauptkoordination der politischen Arbeit wird darüber erledigt werden. Entscheidungen können so schneller gefällt und mehr Menschen eingebunden werden.</p>
<p>Das zeitnahe Versorgen mit Information wird im politischen Kampf um Meinungen und Mehrheiten wichtig. Eine kurze Mitteilung an die Fraktion und alle kennen die beschlossene Linie. Genauso leicht wird sich natürlich auch der Widerstand organisieren lassen. Persönliche Kontakte und politisches Geschick werden mitnichten obsolet, sondern noch wichtiger.</p>
<p><strong><font color="#40839E">Fazit</font></strong><br />
Der gesamte Demokratieprozess könnte sich durch mobile Geräte weiter verändern. So sind Diskussionsroutinen denkbar, die mit Hilfe mobiler Kommunikation Meinungsbildung kanalisieren. Abstimmungen werden so möglich, oben erwähnte Umfragen, ebenso Wahlen, wenn eine Authentifizierung möglich ist – hier wiederum tauchen Fragestellungen zum Datenschutz auf.<br />
Ebenso wie für das Internet gilt: In der mobilen Kommunikation werden sich Standards anhand von technisch Möglichem und von den Benutzerinnen Erwünschtem bilden. In die alltägliche Arbeitsorganisation werden sie mit Sicherheit eingreifen. Ob sie ein Schritt in Richtung mehr Demokratie bedeuten können, bleibt abzuwarten.</p>
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		<title>Presseportale als Bestandteil einer Onlinestrategie</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Jan 2006 07:55:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>A&#38;B FACE2NET</dc:creator>
				<category><![CDATA[politiktrends online]]></category>

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		<description><![CDATA[Über das Internet lassen sich verschiedene Bezugsgruppen einer Organisation gezielt ansprechen. Die wichtigsten Multiplikatoren sind Journalisten, welche die Informationen und Botschaften einer Partei durch ihre Tätigkeit an ein größeres Publikum weiter vermitteln. Journalisten haben besondere Anforderungen an eine Website. Sie wollen die Informationen vor allen Dingen schnell und einfach. Ein Klick zuviel kann schon einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="img-right"><img src='/wp-content/presseportal.gif' width="180" height="180" alt='' /></a>Über das Internet lassen sich verschiedene Bezugsgruppen einer Organisation gezielt ansprechen. Die wichtigsten Multiplikatoren sind Journalisten, welche die Informationen und Botschaften einer Partei durch ihre Tätigkeit an ein größeres Publikum weiter vermitteln. Journalisten haben besondere Anforderungen an eine Website. Sie wollen die Informationen vor allen Dingen schnell und einfach. Ein Klick zuviel kann schon einen Artikel weniger bedeuten. Bei dem Aufbau von Presseportalen geht es nicht nur um das Einstellen von Pressemitteilungen, sondern um das Bereitstellen einer großen und praktischen Menge an Informationen, die von Journalisten für Web, Print, Radio und TV verwendet werden kann. Hier eine kurze Checkliste für die essentiellen Zugaben eines Pressebereichs:<br />
<span id="more-41"></span></p>
<p><strong><font color="#40839E">Aktuell und direkt</font></strong><br />
Nachrichten müssen regelmäßig und umgehend aktualisiert werden.<br />
Der Zugang sollte möglichst direkt (wenige Klicks) und leicht zu finden sein.<br />
Die verantwortlichen Ansprechpartner sollten sich möglichst mit Bild, E-Mail Adresse und allen Kontaktdaten präsentieren.<br />
Anfragen sollten möglichst umgehend beantwortet werden. Einige Experten empfehlen auch einen besonderen Service: Den Call-Back-Button, mit dem Journalisten um einen Rückruf bitten können. Aber: Nichts versprechen, was man nicht halten kann!<br />
Downloads: Druckfähige Fotos (300 dpi) sollten übersichtlich zur Verfügung stehen genau wie eine systematische Übersicht der Presseinformationen </p>
<p><strong><font color ="#40839E">Das Angebot muss stimmen</font></strong><br />
Pressemitteilungen und Fotos sind Minimum. Weiterhin können angeboten werden:<br />
•	Töne für Radio im MP3 &#8211; Format, zwischen 30 sek und 2 min.<br />
•	Fernsehspots in den gängigen Formaten (Real, Quick Time, Windows Media, Mpg)<br />
•	Hintergrundmaterialien, wie Broschüren, Präsentationen, Studien, Reden, Statistiken etc. &#8211; auf unterstützendes Informationsmaterial können Sie auch vom Pressebereich verlinken<br />
Eine Mediendatenbank für Journalisten muss langfristig gedacht werden. Achten Sie schon von vornherein auf eine eindeutige Beschreibung, Benennung und Kategorisierung der Medien. So lassen sich Dateien auch nach langer Zeit und aus einer großen Menge wieder finden.<br />
Einen geschlossenen Bereich für Journalisten sollten Sie sich genau überlegen: Die meisten Journalisten wollen weder den Zusatzaufwand für das Beantragen eines Zugangs in Kauf nehmen noch die verschiedenste Zugangsdaten verwalten müssen. </p>
<p><strong><font color="'#40839E">Beispiel</font></strong><br />
Einen gut aufbereiteten Pressebereich stellt <a href="http://www.die-gesundheitsreform.de/presse/" target="_blank">www.die-gesundheitsreform.de/presse/</a> zur Verfügung. Neben Materialien für Presse und Radio gibt es viele Hintergrundinformationen, wie Reden, Studien etc. Im Themen- oder Materialpool wird den Journalisten wahlweise die Möglichkeit geboten, Dokumente unter themenspezifischer Zuordnung – beispielsweise Zuzahlungen, Patient, Arzt – oder unter materialspezifischer Zuordnung – wie Fotos, Grafiken, Multimedia – downzuloaden. Damit sind auch bei zunehmender Materialflut Übersichtlichkeit, rasche Orientierung und Recherchefreundlichkeit gewährleistet. Das Fotomaterial wird in der druckfähigen Auflösung von 300 dpi angeboten, ebenso gibt es Grafiken und weiterverwendbare Text-Dokumente im RTF-Format.</p>
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		<item>
		<title>Campaiging 2010: Bürgerbeteiligung</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Dec 2005 13:32:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>A&#38;B FACE2NET</dc:creator>
				<category><![CDATA[politiktrends online]]></category>

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		<description><![CDATA[Demokratieprozess über das Internet
Dem Internet wird immer wieder das große Potenzial zugeschrieben, die Gesellschaft weiter zu demokratisieren. In welcher Form findet Bürgerbeteiligung im Netz statt und was hat das für Auswirkungen auf die Politik?

Mehr Information und mehr Interaktion
Das Internet weckt Visionen von einem dezentralen, bei gegebener Infrastruktur billigen, fast unmöglich zu kontrollierenden Medium. Mehr und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><font color="#40839E">Demokratieprozess über das Internet</font></strong><br />
Dem Internet wird immer wieder das große Potenzial zugeschrieben, die Gesellschaft weiter zu demokratisieren. In welcher Form findet Bürgerbeteiligung im Netz statt und was hat das für Auswirkungen auf die Politik?<br />
<span id="more-38"></span><br />
<strong><font color="#40839E">Mehr Information und mehr Interaktion</font></strong><br />
Das Internet weckt Visionen von einem dezentralen, bei gegebener Infrastruktur billigen, fast unmöglich zu kontrollierenden Medium. Mehr und differenzierte Information und Interaktion durch den direkten Rückkanal schaffen neue Möglichkeiten durch Vernetzung und Bündelung von Meinungen. So organisieren sich neue und immer differenziertere Interessengruppen.</p>
<p>Wie können die einzelnen und vernetzten Bürger in den Demokratieprozess eingreifen? Zum ersten direkt, durch Schnittstellen zum Staat. Kommunen lassen bereits über kleinere Vorhaben im Internet abstimmen. Und indirekt, durch Schnittstellen zu Repräsentanten sowie durch das Schaffen von relevanten Öffentlichkeiten, welche die politische Meinungsbildung über andere Medien beeinflussen.</p>
<p>Dieser Form der Partizipation auf Initiative der Bürger stellt das Internet viele Möglichkeiten zur Verfügung. Individuelle, oft dicht vernetzte Meinungsäußerung findet in Weblogs und auf Webseiten statt. Eine wichtige Barriere wird hier überwunden: die technische Kompetenz. Mit einfachen Content Management Systemen (wie z.B. Blogs) wird es leicht, Information bereitzustellen und zu pflegen. Schon hier entstehen virtuelle Interessengemeinschaften.<br />
In Foren, Newsgroups und Mailinglisten dokumentieren und koordinieren Gruppen ihre Aktivitäten und gerade hier entwickeln sich Initiativen die z.B. in Demonstrationen oder Petitionen ihren Ausdruck finden.</p>
<p><strong><font color="#40839E">Digitaler Protest</font></strong><br />
Neben Beteiligungsmöglichkeiten bietet das Internet auch eine Plattform für Kritiker aller Art. Die Mittel des Protests erreichen die Grauzone zum zivilen Ungehorsam, wenn Computer physisch angegriffen werden, z.B. durch Hacks oder Denial of Service Attacken, bei denen so viele Anfragen an einen Server geschickt werden, dass dieser zusammenbricht. Eine solche Demonstration fand im Juni 2001 gegen die Lufthansa statt, die Angreifer wollten so eine virtuelle Sitzblockade inszenieren, als Protest gegen die von der Lufthansa ausgeführten Abschiebungen von Asylbewerbern. Das Medienecho auf diese Aktion war groß, die Aufmerksamkeit wurde auf das Thema gelenkt, die Praktiken haben sich allerdings kaum geändert. Die Initiatoren wurden später von der Lufthansa auf Schadenersatz verklagt und die Attacken als illegal erklärt.<br />
Eine andere Form von Bürgerbeteiligung zeigt das internationale Netzwerk Indymedia. Auf <a href="http://www.indymedia.org" target="_blank">www.indymedia.org</a> finden wir eine voll integrierte Informations- und Aktionszentrale für staats- und wirtschaftskritische Berichterstattung und Aktionen. Über 50 unabhängige nationale Non &#8211; Profit &#8211; Medienzentren sind über Contentplattformen international vernetzt und bieten jedem die Möglichkeit, Berichte zu veröffentlichen. Die unabhängigen Journalisten kommen meist aus dem Dunstkreis der Kapitalismuskritiker, den ersten großen Boom erfuhr Indymedia mit seinen Berichten zum G8 Gipfel in Genua 2001. Das Internet spielt die entscheidende Rolle in diesem Netzwerk, denn die Struktur der Seite strukturiert die Arbeit. Die Mailinglisten und Chaträume dienen der Offline Koordination von Aktivisten und Demonstranten und das Content Management System Twiki erlaubt jedem Benutzer Artikel einzustellen und zu kommentieren</p>
<p><strong><font color="#40839E">Fazit</font></strong><br />
Das Internet wird in Zukunft entscheidend für überregionale Bürgerkooperationen und -koalitionen sein. Für politische Parteien können diese Onlinebewegungen als wichtiger Gradmesser für Stimmungen oder Inspirationsquelle dienen. Sie sollten auf Schnittmengen mit parteieigenen Positionen und ihrer Mitglieder überprüft und unter Umständen in die Parteipolitik eingebunden werden. Diese Integrationsleistungen können für Volksparteien ein Erfolgsfaktor in einer sich differenzierenden Gesellschaft sein, in der sich immer mehr Menschen in verschiedensten Interessengruppen organisieren.</p>
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