Phones on Speed

KadoinkWenn sich Robert Basic über die Namen von Bewertungsplattformen (Qype, Yelp, Youop) lustig macht, rutscht ihm ein neues Mobile Social Network durch, dessen Bezeichnung auch zu allerlei Späßen taugen würde: Kadoink.
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Schwitzr

Berlin, Ausgust 2007,
25 Grad plus Außentemperatur,
30 Grad plus Innentemperatur dank High Density Teamstärke zwecks Projektfinalisierung,
Luftfeuchtigkeit gefühlte 95 Prozent,
Kunde ruft an zwecks Feedback zur Betaversion – gefühlte Luftfeuchtigkeit jetzt dank Schweißausbruch 125 Prozent,
Innentemperatur steigt unaufhaltsam – Abkühlung und Entspannung weiter verschoben.

Was will uns dieses Posting sagen ??
Vor einer Woche haben wir an dieser Stelle eine höhere Blogfrequenz versprochen.
Dieses Versprechen ist uns schlicht und einfach weggeschmolzen…

Der Sommer wird heiß! Der Sommer ist Saunaweltmeisterschaft 2.0!

Alles so schön gelb hier…

Nächsten Donnerstag ist es dann also soweit: Die Simpsons, die bekannteste Familie Springfields, tauchen endlich auch die großen Kinoleinwände in gelb. Werbung und Marketing für den Film laufen auf Hochtouren und auch (oder besonders?) das Internet wurde von der Simpsons-Welle erfasst. Werbung und (Online-)Marketing warten dabei mit Ideen auf, die der Sache gerecht werden: originell, schräg, witzig.
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Der Netzplan des Netzes

Netmap In Zeiten von Earth 2.0 des Klimawandels gewinnt der Öffentliche Personen Nahverkehr wieder mehr an Bedeutung. Auch das Netz der Netze ist – zumindest idealerweise – öffentlich. Wie und auf welchen Pfaden sich der (virtuelle) Verkehr dort bewegt, erfahren wir aus Japan, der Mutter aller ÖPNVs.
Beim Anblick des Web-Netzplans kann man allerdings nur eines hoffen: Das niemand fragt welches Ticket man lösen muss, um von Orkut nach Daily Motion zu kommen…

Entdeckt bei Basic Thinking

Fünf Yodds für einen Hulk

Unsozial aber sozial gewonnen.Das Netz ist prima. Da darf man sich nichts anderes erzählen lassen. Spiel, Spass, Spannung für jeden Tag, genauso wie es auf der Produktverpackung des Web 2.0 steht: Überall lässt es sich mitmachen, mitgestalten, mitreden. Hier ein Profil, dort eine Anmeldung und noch schnell einen kleinen Blogkommentar. So hinterlässt man Spuren im Netz. Das ist nicht nur für das eigene Ego eine feine Sache, denn hin und wieder beschenkt das Web 2.0 den regen User mit Link Love, Newslettern und personalisierrter Mail und zeigt ihm so seine soziale Ader und noch manches mehr. Gestern beispielsweise: eine Nachricht von Yiehaa – der Social Winning Plattform”: “Sie haben gwonnen”. “Hulk” die DVD. Toll! Gestern ein paar Yodds gesetzt und heute stolzer Social Winner des giftgrünen Sozialversagers. Manchmal ist das Netz prima! Wirklich.

Das große Geschäft mit dem kleinen Geschäft

Das große Geschäft ist es sicherlich noch nicht, aber außergewöhnlich ungewöhnlich allemal – die neueste Web 2.0-Mobil-Startup-Idee aus den USA: MizPee.
Eigentlich ein Wunder, dass bisher noch niemand auf die Idee gekommen ist, denn wie schon Thomas Knüwer bemerkt, ist die Suche nach dem gewissen Ort eigentlich die Killerapplikation des Reisenden – wo kann ich auf die Schnelle hin, wenn ich mal wo hin muss…
Das ganze dann in bester Web 2.0-Manier mit User-Bewertungen von Symbol für Nutzerbewertung bis Symbol für Userbewertungen und nutzergeneriertem Unterhaltungsprogramm. Geld verdient wird wohl (vielleicht zukünftig mal) über Promotions für Restaurants, Cafes und Geschäfte in der Nähe der Örtlichkeit, die gleich mitgeliefert werden.
Für uns Nachzügler diesseits des Antlantiks stellen sich nun zwei Fragen:
1. Wann kommt der deutsche Beta-Klo(n) ?
2. Wie wird die deutsche Variante heißen ? (Wenn man sich anschaut, dass aus Twitter hierzulande Plapadu wurde, verheisst das nichts Gutes…)

World of Widgecraft

jaxtr - Ein Widget das plattformübergreifend Telefonverbindungen möglich macht.Im Schatten der großen Social-Service- Plattformen, die nach wie vor überproportional wachsen hat sich die kleine, bunte Welt der Widgets etabliert, welche die Plattformen um eine Vielzahl von Funktionen ergänzen und von den Nutzern nach Lust, Laune und Bedürfnis flexibel auf Desktop, Blog oder eigener Website eingesetzt werden können. Auch für Unternehmen eröffnen sich mit den äußerst flexiblen und multifunktional einsetzbaren Programmen Chancen in der Markenkommunikation und der (viralen) Vermarktung von Produkten.
Zwar ist hierzulande noch nicht ganz soviel vom “Jahr des Widgets” zu merken, wie etwa in den USA (ein guter Hintergrundartikel dazu hier) , aber der Umgang wird auch in Deutschland im Zuge der allgemeinen Akzeptanz von Web 2.0 Services schnell steigen.

Hosentaschennetworking

Aka-akiMobile Internetanwendungen gelten einerseits zwar seit Jahren als das nächste große Ding, haben aber andererseits schon immer einen mehr oder weniger großen Geburtsfehler: sie funktionierten nicht. Alle ernstzunehmenden Versuche scheiterten (gerade hierzulande) wahlweise an der mangelnden Nutzeraktzeptanz, an der Technik oder aber die Angebote waren und sind schlicht so unattraktiv, dass sie nur mit viel Phantasie als interaktive, mobile Anwendungen bezeichnet werden können. Weiterlesen »

Statistisches Gezwitscher

Mit dem Web 2.0 und den nahezu uneingeschränkten Freiheiten, die es in Punkto Gestaltung und Publizieren bietet, hat auch eine Art von allgemeinem, sportiven Zwang Einzug gehalten, mit Tools und Codeschnipseln alles zu messen, was messbar zu sein scheint. Wer kommt wann, mit welcher Geschwindigkeit auf mein Blog? Wie lange bleibt er? Woher kommt er? Wohin mag er nur gehen? Fragen über Fragen, denen man heute mit Logfiles, Countern, Umfragewidgets, Technorati, Blogscout, Blogcounter, etc. auf die Spur zu kommen versucht.
Fast scheint es so, als ob die entfachte Liebe der Menschen zur Redseligkeit auch vor der scheinbar so trockenen Zahlenwelt nicht (mehr) halt macht.
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Web 2.0 Designcrap?

Bei all den Mitmachangeboten, Interaktionsmöglichkeiten und durchdesignten Aquabuttonanimationen werden oftmals die geltenden Prinzipien des guten Geschmacks Designs und der Nutzbarkeit von Webseiten über Bord geworfen. Zu dieser Einschätzung gelangt Jakob Nielson, streitbarer Usability-Papst des Web 1.0.

“Most people just want to get in, get it and get out”

sagte er unter anderem auf der Usability Week in London und bemängelte vor allem, dass es mit dem Web 2.0 einerseits Mode geworden sei, die Seiten dynamischer zu gestalten und mehr Interaktionsmöglichkeiten zu schaffen, dies aber andererseits dazu geführt habe, dass Entwickler die Grundlagen der Usability mehr und mehr vernachlässigten.

Weniger streitbar als diese generelle Einschätzung ist sicherlich die Empfehlung, auch bei der Umsetzung von Web 2.0-Angeboten die Usability als feste Test- und Bezugsgröße in den Entwicklungsprozess zu integrieren. Dies schließt nicht nur deren Überprüfung aus technischer und anwenderorientierter Sicht ein. Die Grundlagen für Nutzbarkeit und Aktzeptanz eines Web-Angebots beginnen bereits im Konzeptionsprozess mit der Frage welche Nutzergruppen mit dem jeweiligen Projekt erreicht werden sollen und wie. Das war schon immer so und wird auch trotz Web 2.0 so bleiben.