Archiv für März, 2006

Im Netz werden Marken gemacht. Wir sagen wie. VI

Markentrends Podcast Folge 6
Beim markentrends podcast geht es um Ideen, Kampagnen, Geschichten und Praktiken der digitalen Markenkommunikation.
Folge 6 dreht sich um das “Web-to-Store Shopping”.

Web-to-Store Shopping

Der yahooisierte Lokalteil

Zeitungen haben es nicht leicht mit dem Internet – Als die Verleger mehrheitlich noch fieberhaft mit der Frage beschäftigt waren, ob man den tagtäglichen Content denn nun kostenfrei ins Netz stellt, oder eben gerade nicht, verschwanden weite Teile des angestammten Kleinanzeigen-Marktes hin zu spezialisierten Online-Portalen.
Im Bereich des eigentlichen Nachrichten-Geschäfts beobachtete man Konkurrenz aus den eigenen Reihen argwöhnisch, verschwendete aber wenig Gedanken an Nachrichtenansammlungen wie Google- oder Yahoo!-News. Mit “Yahoo! Local — News” gerät nun möglicherweise eine weitere, sicher in klassischen Zeitungs-Händen gewähnte, Bastion ins wanken.
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Das schnellste Medium als Ruheraum

Campaigning the BrandDas Medienverhalten der Verbraucher hat sich verändert: Sie nutzen das Internet zunehmend als Ruheraum im Information Overflow. Das schnellste Medium wird paradoxerweise zu einem Ruhepol im stressreichen Medien-Alltag. Dort suchen Verbraucher wieder eine intensive Auseinandersetzung mit Marken im Zusammenhang mit Alltagsfragen. Dieser Bedeutungswandel bringt neue Anforderungen, aber auch neue Möglichkeiten für die Marken-Kommunikation mit sich. Dies ist das Ergebnis einer qualitativen Studie, die das Institut für Kommunikationsforschung A&B. framework im Auftrag von A&B.face2net durchgeführt hat.
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Social Bild- und Link-Management im politischen Campaigning

Logos Flickr und del.icio.usFlickr und Del.icio.us gehören zu der Gruppe der Social Software Anwendungen, über die im Zuge des “Web 2.0″-Hypes soviel geschrieben wird. Diese Anwendungen befähigen Nutzer, über das Internet gemeinsam zu arbeiten. Es sind Webanwendungen, die aufgrund ihres kostenlosen und guten Services sehr schnell viele Nutzer gewinnen konnten. Nebenbei sind beide inzwischen von Yahoo gekauft worden, dem das Thema Social Software gut in die Expansionsstrategie passt.
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Die Vereinigten Webadressen von similicio.us

“Surfer, die diese Website besucht haben, haben auch folgende Websites genutzt” – Wenn Ihnen dieser Satz in ähnlicher Form bekannt vorkommt, haben Sie entweder schonmal online ein Buch gekauft, oder Sie kennen bereits similicio.us.
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Digitalisierung: Geballte Staatsmacht gegen Google Book Search

“Googles Herausforderung. Für eine europäische Bibliothek.” heisst die selbsternannte “kleine Kampfschrift” des Präsidenten der Französischen Nationalbibliothek, Jean-Noel Jeanneney, in Anlehnung an den von ihm verfassten Le Monde-Artikel “Quand Google défie l’Europe” (kostenpflichtiger Link) .
Anlässlich der Veröffentlichung der deutschen Ausgabe sprach Jeanneney am 7.März in der Französischen Botschaft in Berlin.

Jeanneney Podium Frz Botschaft
v.l.: Der französische Botschafter in Deutschland, Dr. Claude Martin, Jean-Noël Jeanneney, Barbara Schneider-Kempf, Staatsbibliothek zu Berlin und Dr. Susanne Schüssler, Wagenbach Verlag.

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Internet-Werbung schlecht und unkreativ ?

Das Gros der Internetwerbung sei schlecht, behauptet Werner Knopf, geschäftsführender Gesellschafter der Kreativagentur KNSK in seinem Artikel “Wie schlecht bleibt Onlinewerbung?” im manager-magazin.de vom 01.03.2006.
Das Schlechte der Internetwerbung macht der Kreativprofi an der mangelnden Attraktivität der visuellen Werbemittel fest. Die fehlenden kreativen Fähigkeiten der Branche führt er auf die Berührungsängste zurück, die die echten Könner der deutschen Werbewelt mit dem Internet haben. (via ADZINE)

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Wissen was wichtig wird!

27 Prozent der deutschen PR-Führungskräfte wissen laut einer Umfrage von News Aktuell nicht, was Podcasting ist. Unabhängig davon wie man das Phänomen Podcasting beurteilt, sollte man unserer Meinung nach als PR-Verantwortlicher – noch dazu in einer Führungsposition – wissen, worum es sich bei diesem Phänomen handelt. (via iBusiness)

Wissen was wichtig wird“ ist übrigens das Motto des überaus empfehlenswerten, täglichen Podcasts der Financial Times Deutschland.

Online-Marketing: Hochgesteckte Ziele, dringender Beratungsbedarf

In einer von Google beauftragten Studie der Economist Intelligence Unit gaben zwischen einem Drittel und der Hälfte der weltweit befragten 200 Wirtschaftsunternehmen an, sie wüssten nicht, wie sie den Erfolg bereits von ihnen angewandter Online-Marketing-Aktivitäten messen sollten. 52% der Befragten sahen ihre On- und Offline-Kampagnen nebeneinander her bzw. überhaupt nicht aufeinander abgestimmt laufen.

Wer sich eine Weile mit Online-Marketing auseinandersetzt, nennt als markante Eigenschaft schnell die überdurchschnittlich gute Messbarkeit des Erfolgs. Erkenntnisse aus Logfile-Analysen, “Web Analytics” und detailierten Leistungsdaten von Online-Werbemitteln geben individuell Aufschluss, welches Werbemittel wie häufig zu Produktkauf und profitablen Handlungen geführt hat. Die berühmt-berüchtigte zum Fenster hinausgeworfene Hälfte des Werbeetats kann online schnell systematisch eliminiert werden.
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